Zeichnung des ersten P&C Gebäudes in Düsseldorf

P&C* – Wie alles begann: Die Gründerstory

An einem Freitag im April des Jahres 1900 betraten zwei Kaufmänner die Kanzlei des Notars Ernst Kehren in Düsseldorf. Mit dabei: ihre Söhne und ein Geschäftspartner. Als sie wieder auf die Straße traten, war P&C gegründet. 

Die Namen der Kaufleute: Johann Peek und Heinrich Cloppenburg. Unter notarieller Aufsicht unterzeichneten die Herren den Gesellschaftsvertrag für das Unternehmen „Peek et Cloppenburg“. Darin festgehaltener Unternehmenszweck: „Die Anfertigung und der Verkauf von Herren- und Knabenkleidern, der Handel mit Kleidungsstoffen und sonstigen Bekleidungsgegenständen.“  

In diesem Jahr feiert P&C das 125-jährige Jubiläum. Im Jahr 1900 wurde die Gesellschaft gegründet und auch das erste Haus in Düsseldorf eröffnet. Historische Unterlagen zeigen, dass sich die Jubiläumsfeiern aber an der Eröffnung des Berliner Hauses im Jahr 1901 orientierten. Zum Beispiel das 30-jährige im Jahr 1931. Warum, das lässt sich nicht mehr ganz ergründen. 

Eine revolutionäre Idee 

Johann Peek und Heinrich Cloppenburg wollten hochwertige Mode möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhundert war Kleidung meist Maßanfertigung. Damen-Konfektionskleidung gab es bereits, doch die Herren gingen jedes Jahr zum Schneider, um sich vermessen und ihre Anzüge anfertigen zu lassen.  

Was die beiden einführten, kann zurecht als „Mode-Revolution“ bezeichnt werden: Herrenbekleidung von der Stange. Angekündigt wurde diese Revolution in einer Annonce im Berliner Tagblatt unter der Rubrik „Lokales und Vermischtes“, die die Eröffnung des neuen Geschäftes für „Herren- und Knaben-Confection“ ankündigte. Der Andrang war riesig und schon bald rissen sich die Kunden um die Hosen und Sakkos.  

Die Sensation: Herrenkleidung von der Stange 

Die beiden Textilhändler führten ein einheitliches Größensystem ein. Dadurch konnte Kleidung auf Vorrat produziert werden, die sie ansprechend in einem großen Kaufhaus präsentierten. Die Gründer setzten dabei auf die hochwertigen Materialien, die sonst nur Maßschneider nutzten. Was heute ganz normal ist, war damals eine Sensation. Der Andrang war so groß, dass die P&C-eigenen Fertigungsstätten immer weiter ausgebaut und modernisiert wurden. Schon bald arbeiteten hier mehr als 2.000 Menschen und nähten exklusiv für die P&C Häuser in Berlin und Düsseldorf – der Beginn unserer Eigenmarken.  

Der Erfolg in diesen beiden Städten führte dazu, in Hamburg ein weiteres Unternehmen, ebenfalls unter dem Namen Peek & Cloppenburg, zu gründen. Die Hamburger Gesellschaft ist eigenständig und betreibt eigene Stores im nord- und mitteldeutschen Raum.

Die Prestory 

Übrigens: Die eigentliche Geschichte von P&C begann bereits 1869 in den Niederlanden. Nach der Gründung von Peek & Cloppenburg mit Sitz in Rotterdam liefen die Geschäfte dort so gut, dass P&C in kurzer Zeit an die Spitze der niederländischen Einzelhandelsunternehmen aufrückte. So entschlossen sich James Cloppenburg und Clemens Osterkamp sich, in ihre alte Heimat Deutschland zu expandieren und eröffneten die ersten Standorte – erst in Düsseldorf und dann in Berlin. 

P&C Werbung
Schon gewusst...

…dass P&C fast 70 Jahre lang ausschließlich Eigenmarken angeboten hat? Fast 70 Jahre lang boten wir ausschließlich Eigenmarken an – vom Design bis zur Fertigung alles aus eigener Hand. Erst 1969 öffneten wir uns für Fremdmarken, als der erste Boss-Anzug einzog.

…dass unser Wappen 100 Jahre alt ist? Vor genau 100 Jahren, im Jahr 1926, entstand das unverwechslebare blau-rote P&C Wappen.  

…dass 1998 unser expansionsstärkstes Jahr war? Das Jahr 1998 ging als das „expansionsstärkste Jahr“ in die Firmengeschichte ein. Innerhalb von nur 12 Monaten eröffnete P&C 13 neue Häuser – ein Tempo, das in der Branche bis heute als legendär gilt. 

Hinweis: Trotz intensiver Recherche konnte der Rechteinhaber dieser historischen Abbildung nicht ermittelt werden.